Die Integrationsbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, die Hagener Bundestagsabgeordnete Cemile Giousouf, äußert sich zur Verabschiedung des Bundeshaushaltsplans für 2017 im Deutschen Bundestag in dieser Woche:

„Diese Woche haben wir den Haushaltsplan für das kommende Jahr beschlossen. Aus Bürgeranfragen und Briefen weiß ich, dass viele Menschen in meinem
Wahlkreis den Eindruck haben, dass wir viel für die Flüchtlinge getan haben, aber wenig für die Bürgerinnen und Bürger in unserem Land. Der Haushalt spricht hier jedoch klar eine andere Sprache. Hier gilt es, die Fakten zu benennen und sie den Bürgern zu vermitteln.

Von den Gesamtausgaben i.H.v. 329,1 Mrd. wird lediglich ein verschwindend geringer Bruchteil für Flüchtlinge verwendet. Vielmehr liegen die Schwerpunkte etwa im Bereich der Inneren Sicherheit, der Bildung sowie beim Städtebau. Besonders wichtig ist mir, dass die Menschen vor Ort profitieren.

Der Bundesweite Vorlesetag findet in diesem Jahr zum 13. Mal statt! Am 18. November 2016 lesen wieder zahlreiche Bücherfreunde und Prominente aus ihren Lieblingsbüchern vor. Mit dabei ist auch die Hagener CDU-Bundestagsabgeordnete Cemile Giousouf. Sie wird in der Emil-Schumacher-Schule, Siemensstr. 10, um 10.00 Uhr in Wehringhausen vorlesen. Giousouf verweist auf Lesen als Schlüsselkompetenz im Rahmen des Spracherwerbes und somit der Integration in die Gesellschaft: "Der Vorlesetag ist ein wichtiges Signal, gerade in unserer Stadt.

Ich freue mich besonders darüber, dass wir durch die Freiwilligen Zentrale so viele Vorleser in Hagen vorweisen können." Der Vorlesetag gilt als das größte Vorlesefest Deutschlands: Die Initiatoren DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung möchten Begeisterung für das Lesen und Vorlesen wecken und laden in diesem Jahr bereits zum 13. Mal zum Bundesweiten Vorlesetag am 18. November ein. Der Aktionstag folgt der Idee: Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, liest an diesem Tag anderen vor - zum Beispiel in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken oder Buchhandlungen. Im vergangenen Jahr gab es eine neue Rekordbeteiligung: Mehr als 110.000 Vorleserinnen und Vorleser beteiligten sich am Bundesweiten Vorlesetag, darunter viele Prominente aus Politik, Kultur und Medien.

Heute findet der Kongress "Frauen als Motor der Integration" der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag statt. Zu diesem Anlass erklärt Cemile Giousouf, Bundestagsabgeordnete und Integrationsbeauftragte der CDU/CSU- Fraktion:

"In den öffentlichen Debatten werden Frauen mit Migrationshintergrund leider häufig auf ihre Religionszugehörigkeit, bzw. auf eine Unterdrückung durch kulturelle oder religiöse Normen reduziert. Diese Probleme gibt es und wir müssen dagegen vorgehen. Aber wir brauchen auch einen frischen Blick auf die vielen Migrantinnen, die eine Stärke unserer Gesellschaft sind. Sie arbeiten und gründen Unternehmen, sie engagieren sich ehrenamtlich, in Elterninitiativen, in Vereinen oder auch Moscheen. Frauen tragen maßgeblich zum Zusammenhalt in der Gesellschaft bei.

Wichtig ist: Wenn wir Frauen stärken wollen, müssen wir zuerst zuhören, was ihre Anliegen wirklich sind. Der Dachverband der Migrantinnenorganisationen (DaMigra), dessen Vorsitzende heute neben anderen Expertinnen auf dem Podium sitzt, bringt zum Beispiel die diversen Interessen der Migrantinnen auf Bundesebene zur Sprache. Durch die deutschlandweite Vernetzung der DaMigra können wir in der Politik besser einschätzen, wo der Schuh drückt.

Für Flüchtlingsfrauen ist es wichtig, dass sie besseren Schutz vor Gewalt und Missbrauch in den Flüchtlingsheimen erfahren, und Angebote erhalten, erlittene Traumata zu verarbeiten. Denn nur so sind sie stark und können ihr Leben in Deutschland selbstbestimmt angehen. Ferner ist es wichtig, alle Frauen - insbesondere Flüchtlingsfrauen - über ihre Rechte in unserer Gesellschaft aufzuklären. Frauen kann man aber am besten schützen, indem man die Männer mitnimmt! Wir brauchen flächendeckend Projekte mit Männern aus dem arabisch-muslimischen Kulturraum, die sich mit Gleichberechtigung und dem Rechtsystem befassen. Das ist ebenso für die gesellschaftliche Anerkennung der Frauen wichtig. Wir müssen weiterhin auch über Ehrkultur sprechen und klarstellen, dass die damit einhergehende Unterdrückung bei uns nicht akzeptabel ist.

Auch den Migrantenorganisationen und Religionsgemeinschaften kommt eine wichtige Rolle zu. Frauen brauchen eine starke, gleichberechtigte Stimme in ihren Vorständen und Gremien. Denn weibliche Vorbilder können die Wahrnehmung von Frauen mit Migrationshintergrund ins Positive wandeln und dienen Mädchen als Motivation und Ermutigung."

Pressestatement von Cemile Giousouf MdB, Integrationsbeauftragte der CDU/CSU Bundestagsfraktion zu den heutigen Razzien gegen Islamisten und den Äußerungen von Staatsministerin Özoguz über die Erfolgschancen dieser Razzien:

"Den Aussagen von Staatsministerin Özoguz über die Erfolgsaussichten von Razzien gegen Islamisten stimme ich nicht zu. Islamisten müssen mit allen Mitteln bekämpft werden. Islamisten bedrohen uns alle; Muslime sowie Nichtmuslime. Frau Özoguzs Aussagen unterstellen Willkür und schüren Zweifel an unseren Sicherheitskräften. Das ist das falsche Signal. Die Maßnahmen der Sicherheitsbehörden dienen dem Schutz aller, Razzien verhindern Opfer, auch muslimische Opfer. Der Staat muss hier mit aller Härte durchgreifen! Mir ist eine Razzia zu viel lieber als ein Opfer, dass wir beklagen müssen. Ich möchte zudem auf den Straßen keine Aktionen, wo meine Religion verunglimpft und zum Propagandamittel von Terroristen wird. Null Toleranz für Islamisten!"

Zum aktuellen Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel", dass sich der grüne Umweltminister aus NRW, Johannes Remmel, mit seinem niedersächsischen Amtskollegen Wenzel (Bündnis 90/Die Grünen) im Bundesrat für eine Empfehlung ausgesprochen haben, dass Verbrennungsmotoren nach 2030 nicht mehr zugelassen werden sollten, nimmt die Hagener CDU-Bundestagsabgeordnete Cemile Giousouf Stellung:

"Ein Verbot für Verbrennungsmotoren ab 2030 wäre für die Automobilzulieferindustrie in Südwestfalen verheerend. Fast 500 Betriebe mit mehr als 31.000 Beschäftigten sind in Südwestfalen direkt vom Automotive-Sektor abhängig. Allein in Hagen und im EN-Kreis erwirtschaften diese Unternehmen jährlich mehr als 500 Mio. Euro.

Dieses Pfund setzen die Umweltminister aus NRW und Niedersachsen leichtfertig aufs Spiel. Ministerpräsidentin Kraft lässt die grünen Irrläufer gewähren. Damit setzt sie die wirtschaftliche Zukunft unserer Region aufs Spiel. Mit einem CDU-Ministerpräsidenten gäbe es so etwas nicht!"