Die Hagener CDU-Abgeordnete Cemile Giousouf lädt junge Menschen aus Hagen und dem südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis vom 21. bis 23. September 2016 in den Bundestag ein. Unter der Schirmherrschaft des Bundestagspräsidenten Prof. Dr. Norbert Lammert finden dort die 24. "Tage der Begegnung" im Deutschen Bundestag zu Politik und Werten statt.

Der Bundestagspräsident bezeichnet die "Tage der Begegnung" als "die älteste fraktionsübergreifende Initiative im Deutschen Bundestag". Seit 1985 lädt ein überkonfessioneller Einladerkreis von Abgeordneten zu dieser Veranstaltung mit Referaten, Workshops und Gesprächen in den Deutschen Bundestag ein. Spitzenpolitiker, Journalisten, Wissenschaftler und Unternehmer denken nach über Glaube und Werte, unsere "Verantwortung vor Gott und den Menschen" (Präambel des Grundgesetzes) und stellen sich der Diskussion mit den etwa 180 Teilnehmern. Persönliche Begegnungen und Gespräche sollen dazu beitragen, die universelle Verantwortung für die Gestaltung unseres Gemeinwesens bewusst zu machen und einen authentischen Einblick in die Arbeit des Parlaments und den Politikeralltag zu gewähren.

Teilnehmen können junge Menschen aus Hagen und dem südlichen EN-Kreis, die zwischen 18 und 28 Jahre alt sind. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Nähere Informationen gibt es unter www.tage-der-begegnung.eu. Die Anmeldung kann bis zum 20. Juli über das Wahlkreisbüro Cemile Giousouf MdB, Hochstr. 63, 58095 Hagen, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 02331/4899650 erfolgen.

Die Hagener CDU-Bundestagsabgeordnete Cemile Giousouf begrüßt das Verbot von unkonventionellem Fracking:

"Mit der CDU NRW wird es kein Fracking geben! Eine gesunde Trinkwasserversorgung und die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger sind für uns grundlegend und nicht verhandelbar! In den letzten Wochen haben mich viele Briefe aus Hagen und dem EN-Kreis erreicht: Viele Menschen sind besorgt, dass das Gesetzespaket zum Fracking, das wir am Freitag im Bundestag beschließen, unsere Grundwasserversorgung gefährden könnte. Das wird nicht passieren!

Nachdem die Rot-Grüne Landesregierung in Niedersachsen angekündigt hat, nach dem alten  Bergrecht unkonventionelles Fracking zu genehmigen, war für uns klar, dass wir als NRW Politiker etwas tun müssen.

Für mich ist wichtig:

1. Mit diesem Gesetz haben wir das unkonventionelle Fracking deutschlandweit verboten. Hier hat sich  die CDU NRW durchgesetzt.

2. Im Gegensatz zum ursprünglichen Gesetzesentwurf dürfen die bundesweit insgesamt vier Probebohrungen zur Erforschung der Auswirkungen des unkonventionellen Frackings auf die Umwelt NICHT OHNE die Zustimmung der jeweiligen Landesregierung durchgeführt werden. Für Nordrhein-Westfalen lehnt die CDU solche Probebohrungen ab.

3. Sollten in einem anderen Bundesland solche Probebohrungen stattfinden, wird – auch das wurde ergänzt – der Deutsche Bundestag im Jahre 2021 erneut über das Fracking-Verbot entscheiden.“

Hintergrund:

Nach der Ankündigung der rot-grünen Landesregierung in Niedersachsen am Ende der letzten Woche, Fracking nach dem aktuellen Bergrecht genehmigen und nicht auf das strengere Umweltrecht eines neuen Bundesgesetzes warten zu wollen, besteht für Nordrhein-Westfalen dringender Handlungsbedarf.

Deshalb hat der Landes- und Fraktionsvorsitzende Armin Laschet in einer Sondersitzung der CDU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag in Berlin am heutigen Dienstag das weitere Vorgehen abgestimmt. Das Ziel: Möglichst schnell ein gesetzliches Fracking-Verbot für Nordrhein-Westfalen sicherstellen.

Die CDU Nordrhein-Westfalen hat sich frühzeitig und deutlich gegen Fracking nach dem gegenwärtigen Stand der Technik ausgesprochen. Seit 2012 lehnen Landespartei und Landtagsfraktion diese Art der Gasförderung ab und haben als erste Fraktion entsprechende Initiativen in den Landtag Nordrhein-Westfalen eingebracht. Im April 2014 haben wir diese Positionierung auf dem Landesparteitag in Düsseldorf erneut bekräftigt. Im Herbst 2013 hat sich die CDU Nordrhein-Westfalen erfolgreich dafür eingesetzt, dass eine kritische Prüfung der Folgen dieser Technologie und ein absoluter Vorrang für den Schutz von Trinkwasser und Gesundheit im Koalitionsvertrag von CDU, SPD und CSU verankert wurden. Zum ursprünglichen Gesetzesentwurf hatte die Landesgruppe der CDU Nordrhein-Westfalen ihr Veto eingelegt.

Bundesweit wegweisendes Projekt wird in Hagen realisiert Heute wurden 70 Hagener Unternehmer in einer Auftaktveranstaltung zu den Details der Breitbandgenossenschaft im Hagener Lennetal informiert. Der Hagener CDU-Kreisvorsitzende Christoph Purps freut sich über das Projekt der Hagener Wirtschaftsförderung: "Durch die Genossenschaft nehmen die Hagener Unternehmer ihre digitale Zukunft selbst in die Hand. Es zeigt sich, dass das Projekt wirklich trägt. Unter dem Dach der Hagener Wirtschaftsjunioren hatten wir die Verantwortlichen bereits vor 1 ½ Jahren an einem Tisch zusammengebracht und gefordert, Herr Ellinghaus als Hagener Breitbandbeauftragten zu benennen. U.a. hat sich daraus das wegweisende Projekt der Breitbandgenossenschaft entwickelt, was wir begrüßen."

Cemile Giousouf ergänzt: "Dass ich in Berlin bereits von Bundestagskollegen auf dieses Projekt angesprochen wurde, zeigt mir, wie wegweisend das Projekt ist. Nun geht es darum, die Kosten für die Unternehmen möglichst niedrig zu halten, um viele zur Mitwirkung zu bewegen."

Hintergrund: Der Unmut unter der Hagener Unternehmerschaft in den unterversorgten Gebieten insbesondere im Lennetal war vor 1 ½ Jahren groß. Es fand sich kein Anbieter, der die Infrastrukturkosten für eine leistungsfähige Internetverbindung schultern und akzeptable Angebote machen konnte. Die Genossenschaft ist jetzt der Weg, der eine Verbesserung der Situation zu akzeptablen Bedingungen für alle schafft. "Damit ist Industrie 4.0. nicht nur Wunschdenken, sondern kann auch im Lennetal Realität werden", so Christoph Purps.

Eine gute Nachricht für Reisende von und nach Gevelsberg: Der S-Bahnhof Gevelsberg-Kipp ist Teil eines von Verkehrsminister Dobrindt jetzt gestarteten bundesweiten Modernisierungsprogramm der Bahn für 108 kleine Bahnhöfe. In den nächsten Jahren investiert die Bahn 336.000 Euro, um den Bahnhof barrierefrei zu machen. "Den Ausschlag für die Gevelsberger Station hat insbesondere das Haus Neustraße für psychisch Behinderte sowie die vollstationäre Wohneinrichtung Wohnhaus Silschede für behinderte Menschen gegeben", so Giousouf, die den südlichen EN-Kreis und Hagen im Deutschen Bundestag vertritt.

Hintergrund:
Die beiden Einrichtungen gelten als "Bedarfsschwerpunkt", die neben der Anzahl der Reisenden bei der Entscheidung der Bahn berücksichtigt wurden. Das Gesamtfördervolumen des Modernisierungsprogramms beträgt 160 Mio. Euro. Davon trägt der Bund 80 Mio., die Länder die restlichen 80 Mio. Euro.

Der Gründer und langjährige Leiter der Hilfsorganisation Cap Anamur, Rupert Neudeck ist im Alter von 77 Jahren gestorben. 1939 in Danzig geboren, verbrachte er nach der Flucht, die eine prägende Erfahrung für ihn blieb, seine Kindheit in Hagen.

"Er war Lobbyist im besten Sine des Wortes für die Schwachen und für die Verfolgten in dieser Welt. Er ist ein Beispiel für uns alle", so würdigt der CDU Kreisvorsitzende Christoph Purps, das Lebenswerk von Rupert Neudeck.

Die stellvertretende Kreisvorsitzende Cemile Giousouf MdB ergänzt: "Ein Mann der Tat, der mutig seine Stimme gegen Not und Elend erhoben hat. Und er hat es nicht nur bei Worten belassen, sondern er hat konkret gehandelt. Viele Menschen verdanken ihr Leben seinem Wirken. Seine Stimme wird uns fehlen. Und dies in einer Zeit, in der das mutige Eintreten für die Nächstenliebe dringender denn je geboten ist.“

Unsere Gedanken sind heute besonders bei seiner Frau Christel und seinen drei Kindern.